Dossier: Dritte Option

Die binäre Geschlechtsdefinition «Mann/Frau» ist überholt. «Gerade für intergeschlechtliche Menschen wäre ein neutraler Geschlechtseintrag bei Neugeborenen extrem wichtig», sagt inter* Aktivist Urs Sager. Der Druck von geschlechtsanpassenden Operationen um innerhalb von 72 Stunden einen Geschlechtseintrag in die Geburtsurkunde vornehmen zu können würde wegfallen.

Im Oktober 2017 entschied in Deutschland das Bundesverfassungsgericht, dass bei standesamtlichen Einträgen neben «männlich» und «weiblich» ein dritter Geschlechtereintrag möglich sein muss – alles andere ist diskriminierend. «Zwar lässt sich gesellschaftliche Akzeptanz nicht allein durch einen Gerichtsbeschluss erreichen, aber dies ist ein Schritt in die richtige Richtung», kommentierten die Entscheidung betroffene Menschen nicht nur in Deutschland.

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verleihe zudem der oft schlecht informierten und ideologisch vergifteten Debatte über das Geschlecht Klarheit und Ernsthaftigkeit. Es ist Zeit, dass offen über etwas gesprochen, was es schon seit der Antike gibt: die geschlechtliche Uneindeutigkeit. Hermaphroditos ist in der griechischen Mythologie die Figur, deren Körper sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsmerkmale aufweist.


«Gendern extrem: Die Wörter ‹Frau› und ‹Mutter› werden ausgemustert»

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Die Nationale Ethikkommission empfiehlt eine «Dritte Option»

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Minimallösung für eine «Dritte Option» in Deutschland

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Auf dem Weg zu einem dritten Geschlecht im Personenstandsregister

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Revision des ZGB: Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister

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Weiblein oder Männlein? Oder die Frage nach dem Geschlecht

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Nationalrat hat entschieden und verschoben!

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Eine «Klatsche für die inter* Community»

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Interpellation: «Intersexuelle Personen»

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